The Work - Urteilen erlaubt

Newsletter vom 09. Dezember 2015

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Hallo Ihr Lieben,

Worken befreit, jedoch nicht immer. Leicht kann es passieren, dass unser "so friedlicher" Geist zu einem neuen Gefängnis wird. Unsere Neigung, innere und äußere Konflikte zu vermeiden, steht uns im Weg.

Manchmal liest mir jemand sein ausgefülltes Arbeitsblatt vor und ich spüre sofort: Der Satz, um den es geht, steht da gar nicht drauf. Jetzt das ganze Arbeitsblatt zu beworken, würde dazu führen, in "Frieden" zu kommen mit einer Situation, wo eigentlich der Wunsch nach Veränderung da ist. Langfristig führt das zu Resignation. Ich frage dann meine Klienten, was sie wirklich ärgert oder verletzt. Es tauchen tiefere Urteile auf und gleichzeitig setzt häufig die Selbstrezension ein: „Ich weiß ja, das hat alles mit mir zu tun.“ oder „Ich weiß, das ist völlig irrational.“ oder auch „Oh je, wenn ich das umkehre...“.

An dieser Stelle sage ich immer: „Urteilen erlaubt.“ Denn genau das Worken mit diesen Urteilen ist es, das uns von der Vergangenheit befreit und uns in die Liebe, die Selbstverantwortung, die eigene Kraft und in die Verbindung mit anderen führt. Dabei entwickeln wir auch Konfliktfähigkeit. Wichtig ist, beim Urteilen noch nicht an die Umkehrungen zu denken. Sondern lieber solange Urteilen und Erwartungen aussprechen, bis der eine Satz da ist, der aus tiefstem Herzen kommt und der genau benennt, was so schrecklich an der anderen Person ist und wie sie unbedingt sein sollte. Dort geht es wirklich weiter....

Hier die Termine für die nächsten offenen Work-Abende in Fürstenfeldbruck, Goethestr. 5, jeweils um 19 Uhr:

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Donnerstag, 07. Januar 2016

Mehr Infos dazu unter The Work - offener Abend. Bitte meldet euch vorab an.

Und allen, die ich nicht mehr sehen werde, wünsche ich auf diesem Weg eine erfüllte Weihnachtszeit und ein entwicklungsreiches, fröhliches Jahr 2016.

Herzliche Grüße,
Ulla

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